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Jeder zweite Erwachsene in Deutschland hat Parodontitis

Zahnärztin untersucht die Zähne einer Patientin
Parodontitis ist weit verbreitet; Vorsorge beim Zahnarzt hilft – Symbolbild. (Bild: pixabay.com, CC0 – gemeinfrei)

Obwohl die Deutschen fleißig zum Zahnarzt gehen: Etwa jeder zweite Erwachsene in Deutschland hat eine Parodontitis.

Das geht aus dem Zahnreport 2017 der Krankenkasse Barmer hervor. Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats; umgangssprachlich wird sie oft Parodontose genannt. Bleibt sie unbehandelt, geht das Zahnfleisch zurück und auch der Kieferknochen, der die Zähne hält, kann abgebaut werden.

Im fortgeschrittenen Stadium können sich Zähne lockern und ausfallen. Dann wird Zahnersatz nötig, und das wird teuer. Verlorenes Gewebe wächst in der Regel nicht von selbst nach. Die Entzündung lässt sich aber behandeln und zum Stillstand bringen.

Die Barmer rät deshalb zu regelmäßiger Vorsorge beim Zahnarzt. Welche Leistungen die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt, sollten Patientinnen und Patienten vorab klären.

Laut Zahnreport ließen sich bislang nur 3,5 Prozent der Versicherten pro Jahr wegen einer Parodontitis behandeln.

Zur Vorbeugung empfehlen Zahnärzte, zweimal täglich zwei Minuten gründlich, aber schonend die Zähne zu putzen und die Zahnzwischenräume täglich mit Zahnseide oder Zwischenraumbürstchen zu reinigen.

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