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Dyson Supersonic: Neuer Haartrockner soll leiser und leichter sein

Haartrockner Dyson Supersonic
Der Haartrockner Dyson Supersonic. Foto: FASTILY via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0; Bearbeitung: verkleinert durch die Redaktion.

Wer kennt sie nicht: Die monströsen großen und lauten Haartrockner, die seit Jahrzehnten weltweit in Hunderten Millionen Bädern wenig ansehnlich herumliegen. Eine neue Technik, entwickelt für den Dyson Supersonic Haartrockner, könnte nun die Wende bringen.

Klein, nicht so laut, und schicker im Design, das ist der neue Dyson Supersonic Haartrockner des britischen Technologieunternehmens Dyson. Zu dessen Portfolio gehören bereits andere innovative Produkte, wie beispielsweise ein Ventilator, der aber nicht rotiert und dennoch im Sommer für kühle Luft sorgt.

Der neue Dyson Supersonic Haartrockner verspricht aber nicht nur leiser zu sein, sondern ebenfalls nicht zu heiße Luft zu produzieren und vor allem für Träger längerer Haare nicht mehr das Problem mit sich zu bringen, dass längere Haare vom Haartrockner angezogen werden könnten. Dyson sagt, man habe das Produkt „Haartrockner“ technisch auf komplett neue Füße gestellt.

Angenehm dürfte für Nutzer sein, dass der neue Dyson Supersonic Haartrockner über einen wesentlich kleineren Motor verfügt, der dennoch einen präzisen Luftstrom produzieren soll und obendrein deutlich leiser sei, als bisherige Haarföne (wir hatten bislang kein Gerät zu Testzwecken da und müssen uns deshalb vorerst auf Unternehmensangaben verlassen).

Dank seines ausbalancierten Designs liegt der neue Fön offensichtlich gut in der Hand. Er verfüge nach Unternehmensangaben über eine „intelligente Temperatursteuerung“, welche verhindere, dass die Haare durch extreme Hitze geschädigt würden.

Haar soll geschont werden

Dyson-Gründer James Dyson wird mit den Worten zitiert: „Haartrockner sind oft schwer, ineffizient und viel zu laut. Bei näherer Untersuchung haben wir außerdem festgestellt, dass extreme Hitze das Haar nachhaltig schädigen kann“. Deshalb habe er seinen „Ingenieuren die Aufgabe gestellt, sich von Grund auf mit dem Aufbau und der Struktur des Haars vertraut zu machen und eine Technologie zu entwickeln, die das Problem heißer und unhandlicher Haartrockner“ löse.

Insgesamt habe sich Dyson die Entwicklung des neuen Haarföns angeblich 64 Mio. Euro kosten lassen. Dabei habe man über vier Jahre mit unterschiedlichsten Geräten und Haartypen Tests durchgeführt. Insgesamt habe man 1625 Kilometer menschliches Echthaar zu Forschungszwecken verwendet.

Erst jetzt aber, Ende April 2016, könne man mit dem Dyson Supersonic Fön eine wahre Innovation vorstellen. Der Dyson Fön sei acht Mal schneller als die bislang in Föns verbauten Motoren es normalerweise leisteten. Obendrein wiege der neue Dyson Fön angeblich halb so viel, wie Föns, mit einer vergleichbaren Leistung.

Dass der neue Dyson Fön angeblich besser auf das Haar abgestimmte Wärme produziere, liege daran, dass die vom Fön ausgeblasene heiße Lufttemperatur 20 Mal pro Sekunde gemessen werde und an einen Mikroprozessor übermittelt werde. Auf diesem Wege würde man ein mittlerweile patentiertes Heizelement den Fön-Nutzern bieten können.

Dyson Air Multiplier Technologie

Als innovativ preist Dyson auch die Air Multiplier Technologie. Sie sorge dafür, dass dreimal mehr Luft das Gerät verlasse, als eingesogen werde. Dies garantiere „einen enormen Luftstrom“. Die Nutzung eines Axialimpellers verdreifache den Luftweg, reduziere aber gleichzeitig die Verwirbelungen.

Der neue 13-blättrigen Propeller produziere zudem ein Geräusch in einer Frequenz, welches das menschliche Gehör nicht mehr wahrnehme. Die sonst noch auftretenden Fön-Geräusche würden durch Schalldämpfer weiter reduziert.

Insgesamt habe der neue Dyson-Fön vier Wärmestufen, drei Luftstromstufen, sowie die bei höherwertigen Föns seit Jahren übliche Kalttaste zum Fixieren des Stylings.

Vor allem für Friseure könnte die angeblich „einzigartige Dyson Smoothing Düse“ hilfreich sein. Sie sorge dafür, dass der Luftstrom zwar effektiv, dabei aber schonender und sanfter dem Gerät entweiche und dennoch das Styling der Haare optimal unterstützte. Über den Dyson Diffusor könnten Friseure oder Privatanwender zudem jede einzelne Locke sehr gut bearbeiten.

Heiße Luft wird beidseitig kühl umschlossen

Innovativ scheint auch die Technik zu sein, die angewendet wird, um die normalerweise unangenehme Hitzebildung an den Styling-Aufsätzen des neuen Föns zu verhindern. Hierbei setze man bei Dyson auf eine Hitzeschutztechnologie. Dabei wird die heiße Luft beidseitig von kalter Luft umschlossen, weshalb die Oberfläche der Aufsätze „angenehm kühl“ blieben. Die Aufsatztechnik ist bei dem nun der Öffentlichkeit vorgestellten neuen Dyson-Fön magnetisch.

Für den Fön habe Dyson, teilte das Unternehmen in einer Pressemeldung mit, über 250 Patente angemeldet, darunter seien 16 für die Styling-Aufsätze.

Jährlich erwirtschaftet die Haarpflegeindustrie nach Angaben von Dyson Umsätze in Höhe von 900 Millionen Euro alleine in Europa.

Das britische Unternehmen Dyson beschäftige nach eigenen Angaben weltweit über 6.000 Mitarbeiter, ein Drittel davon seien Ingenieure.

Gegründet wurde das Unternehmen 1991 von James Dyson. Bekannt wurde es mit beutellosen Staubsaugern, der erste davon, der DC01, kam 1993 auf den Markt.

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