Skip to main content

BEV Energie – Abschlagszahlungen und Bonus bei Strom und Gastarifen zum Energieversorger erklärt

Quelle: BDEW 2017, Creative Commons Strom-Report.de.

Zum Jahresende wechseln viele Verbraucherinnen und Verbraucher ihren Stromanbieter oder Gasanbieter. Doch das ist nicht ganz einfach. Vor allem Frauen, die viele Haushaltsgeräte in der Küche oder im Bad verwenden wie einen Föhn, Haarglätter, Epiliergerät etc., leiden häufig unter hohen Energiekosten. Deshalb ist es auch für Frauen sehr wichtig, zu wissen: Wie kann ich hier sparen? Das gilt erst Recht für Familien. Deshalb schaute euer Beautyblog schminkt.tv sich einmal Tarife von der BEV Energie, kurz BEV oder auch Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH (München, Offenburg, Halle) an und wollte wissen: Wie setzen sich eigentlich Stromtarife oder Energietarife zusammen, was muss ich rund um Abschlagszahlungen, Boni wissen?

Als Beispiel haben wir einen Familienhaushalt genommen, der im Jahr 4000 kWh Strom benötigt und für die Fußbodenheizung und sonstige Warmwasseraufbereitung noch einmal 15.000 kWh Gas im Jahr. Die Familie bewegt sich in einem modernen 2004 gebauten gut isolierten Einfamilienhaus auf 225 Quadratmetern Wohnfläche.

Unsere Beispiel-Familie lebt im schönen Weinstädtchen Bad Dürkheim in Rheinland Pfalz und möchte dort von einem neuen Energieversorger mit Strom und Gas beliefert werden und zwar im Postleitzahlgebiet 67098. Grund: der bisherige Anbieter ist der Familie zu teuer.

  • Beim Blick auf die Homepage der BEV Energie (www.bev-energie.com) würde unsere Beispiel-Familie im ersten Jahr für einen Stromverbrauch von 4000 kWh für BEV ENERGIE STROM 861,20 EURO bezahlen müssen (Stand: 28. Dezember 2017).
  • Für den jährlichen Gasverbrauch müsste unsere Beispiel-Familie im ersten Jahr bei einem Verbrauch von 15.000 kWh für BEV ENERGIE GAS insgesamt 592,08 € im 1. Jahr bezahlen (Stand: ebenfalls der 28. Dezember 2017).

Stromtarif oder Gastarif im ersten Jahr meist nur ein Angebot an Neukunden

Doch Achtung: Bei den Energieversorgern sind die ausgewiesenen Tarife für Neukunden eben in der Regel Tarife für Neukunden. Sie gelten also nur für das erste Jahr, wenn du Neukunde bist und deshalb beispielsweise Boni dafür erhälst.

Wir kennen das auch von Telekommunikationsunternehmen, welche beispielsweise einen 24-Monatstarif für Handys anbieten.

Das heißt: Unsere Familie müsste im 1. Jahr in Summe bei den prognostizierten Verbrauchswerten für Strom (4000 kWh) und Gas (15.000 kWh) rund 1453 Euro gesamt bezahlen.

Der Tarif rechnet sich im Falle unseres BEV-Beispiels wie folgt: Die monatliche Abschlagszahlung wird hier statt auf 12 Monate auf 11 Monate umgelegt.

Das heißt: Deshalb ist die von euch zu überweisende monatliche Abschlagszahlung an den Energieversorger gesamt etwas höher.

Abschlagszahlungen und Sofortbonus nach 60 Tagen

Dies liegt auch daran, dass der von BEV Energie versprochene Sofortbonus bei Vertragsabschluss natürlich erst dann einer Neukundin oder einem Neukunden gutgeschrieben wird, wenn sie oder er wenigstens für die ersten zwei Monate im Rahmen der monatlichen Abschlagszahlung Geld überwiesen hat. Wenn also die ersten 60 Tage Energie geliefert und vom Kunden, dem Verbraucher, auch bezahlt wurde.

On Top gibt es dann nach Ablauf des ersten Geschäftsjahres, also nach 12 Monaten, für die Familie im Rahmen des von BEV Energie versprochenen zusätzlichen Neukundenbonus.

Der Bonus wird aufs Konto der Familie überwiesen. Das sind in unserem Beispiel 15% vom ersten Jahresauftragsvolumen für den Strom und 25% vom ersten Jahresauftragsvolumen für den Gastarif.

Im Umkehrschluss heißt das aber auch: Du musst damit rechnen, dass die nur fürs erste Jahr geltenden Neukundenangebote für Strom und Gas ab dem 13. Monat teurer werden.

Grund: Nicht jedes Jahr gibt es Boni für einen Tarif. Das ist bei Telekommunikationsanbietern nicht viel anders, die in den ersten zwölf Monaten häufig niedrigere Tarife nehmen und mit Gutschriften arbeiten, als in den zweiten zwölf Monaten oder den daran anschließenden weiteren Jahren.

Das heißt aber auch, dass, wer jedes Jahr Boni abgreifen wollte, müsste jedes Jahr kündigen und sich jedes Jahr um einen neuen Stromversorger kümmern. Das ist mit der Zeit stressig und ob es sich am Ende wirklich rechnet darf auch bezweifelt werden. Richtig fair ist es gegenüber den Energieversorgern ebenfalls nicht.

90% der Kosten haben die Energieversorger, die uns Strom verkaufen, meist nicht zu verantworten

Fakt ist: Der Strompreis setzt sich in Deutschland zu 90% aus Kosten zusammen, welche die Energieversorgungsunternehmen (abgekürzt EVU) gar nicht beeinflussen können. [1]  Warum das so ist, ist einfach erklärt: da vor allem die Stadtwerke und der Staat die Preise für Strom maßgeblich vorgeben.

Die Stromkosten welche wir bezahlen müssen, beruhen in Deutschland zu 50 bis fast 60 Prozent ausschließlich auf vom Staat auf den Strompreis draufgeknallter Zusatzkosten. Zu nennen wären da Steuern, Abgaben und staatlich vorgeschriebene Umlagen wie die EEG-Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. [2] Darauf weist auch die BEV in einem umfangreichen Interview auf börsennews.de hin. [3] Ebenso stellt das Udo Claußner, ein Fachmann, im folgenden Video dar.

„Steuern auf Energie und die Gier des Staates“, von: Udo Claußner, auf: YouTube vom 9. Dezember 2017.

Im europäischen Durchschnitt liegen die von den Staaten auf die Strompreise draufgeschlagenen Quoten niedriger als in Deutschland und zwar im Schnitt bei immer noch sehr hohen 33 Prozent.

Seit 2006 hat sich der Strompreis auch auf Grund der staatlich verordneten Energiewende hin zu mehr Erneuerbarer Energien in Deutschland um gut ein Drittel verteuert. [4] [5] [6]

Grundsätzlich ist zu beachten: Der von BEV Energie oder sonstigen Energieversorgern auf Preis- und Produktvergleichsportalen wie Verivox, Check24 oder Billiger.de ausgewiesene Strompreis stellt häufig (nicht immer!) lediglich ein Einjahrespreis dar, welcher häufig ein Neukundenpreis ist! Das müsst ihr euch immer klar machen.

Stromtarife sind Mischtarife – im ersten Jahr sind sie wie im Falle von Handytarifen häufig billiger

Das Prinzip der Tarife im ersten Jahr für Neukunden kennt ihr ja bereits von Handytarifen. So sind die Abschlagszahlungen fürs Smartphone (also Telefon, Internetvolumen), bei vielen Telekommunikationsanbietern für die ersten zwölf Monate eines 24 Monats-Smartphonetarifs deutlich niedriger, als sie dann in den zweiten 12 Monaten oder nach den 24 Monaten zu bezahlen sind.

Die Handytarife fürs Telefonieren oder Internetsurfen sind letztlich also Mischkalkulationen, wie man Neukunden an sich binden möchte.

Zusammengefasst:

Wenn ihr also einen Stromtarif oder Gastarif online über einen Beispielanbieter wie die BEV abschließt, so würdet ihr anhand unserer Bad Dürkheimer Familie mit dem Folgenden rechnen müssen:

  • Die Familie würde ihren im Neukundenangebot versprochenen BEV-Sofortbonus nach 60 Tagen, also den ersten zwei abgeschlossenen Monaten erhalten. In unserem Beispiel läge dieser Sofortbonus nach den ersten 2 Monaten für den Strom bei 80 Euro.
  • Zudem würde unsere Beispielfamilie von BEV Energie ebenfalls nach den ersten zwei Monaten den Sofortbonus für ihren zusätzlich abgeschlossenen Gastarif erhalten. In unserem Beispiel wären das weitere 120 Euro, welche die Familie aufs Konto als Guthaben überwiesen bekommen würde.

Gesamt läge also die Gutschrift für Gas und Strom für unsere Beispiel-Familie nach den ersten zwei Monaten bei rund 200 Euro.

Regional unterschiedliche Preise

Doch Achtung: Es gibt bei Gastarifen, ebenso bei Stromtarifen, regional unterschiedliche Tarife. Dies beruht wiederum auf dem Umstand, dass Strom häufig Stadtwerke produzieren. Sie verkaufen den Strom dann an eher neue Energieversorger, wie die BEV weiter. Zu welchen Konditionen Strom weiterverkauft wird, entscheiden natürlich die Stadtwerke selber.

Natürlich ist der Sofortbonus vom Verbrauch abhängig. Je weniger verbraucht und damit bezahlt wird, desto niedriger ist der Bonus für Neukunden. Entsprechend gilt: Je höher die monatlichen oder jährlichen Stromrechnungen oder Gasrechnungen, desto größer ist der Bonus für Neukunden.

Allerdings macht es keinen Sinn, bei Vertragsabschluss im Rahmen der Angaben zu den Verbrauchswerten zu schummeln. Grund: Die Stromzähler oder Gaszähler ermitteln jährlich die wirklichen Verbrauchwerte.

Es sind letztlich diese realen Verbrauchwerte, welche als Berechnungsgrundlage für einen Stromtarif oder Gastarif von Energieversorgern wie der BEV hinzugezogen werden. Die tatsächlichen Verbrauchswerte erhalten die Energieversorger wie die BEV parallel zu Deinen Angaben direkt von den Stadtwerken.

Nicht bei Verbrauchswerten schummeln

Die von den Stadtwerken übermittelten tatsächlichen Stromverbrauchswerte oder Gasverbrauchswerte werden dann automatisch und letztlich in Deinem Interesse abgeglichen. So werden Fehler und hohe Nachzahlungen im Idealfall schon recht früh versucht zu verhindern.

Kunden, die sich bei Vertragsabschluss künstlich kleiner im Verbrauch rechneten, ärgern sich deshalb immer wieder auf teils dubiosen Foren darüber, dass sie angeblich zu Unrecht plötzlich saftige Nachzahlungen an die Energieversorger hätten leisten müssen.

Dubiose Portale sind beispielsweise Reclabox. Grund: Hier werden fast nur für den Leser kaum überprüfbare Beschwerden zu Unternehmen publiziert. Deshalb liefern die dortigen Einträge kein faires wirklich hilfreiches Bild über die Energieversorger oder sonstigen Unternehmen.

Auch Foren wie forum.energienetz.de von einem privat initiierten „Bund der Energieverbraucher“ liefern ein eher einseitiges Meinungsspektrum von Verbrauchern. Man kann die dortigen Einträge als Informationsquellen hinzuziehen. Jedoch sollte das alles mit Vorsicht genossen werden, da vieles in solchen Foren leider auch schlicht pure einseitige Meinungsmache ist und nicht unbedingt die Realität des Vertragsrechtes widerspiegelt.

Auskotzen auf dubiosen Foren

Einige Verbraucher haben beim Schildern ihrer Probleme in Energieforen auch schlicht ihre eigenen Verträge nicht verstanden und ziehen dann über die vermeintlich Schuldigen, die Energieversorger her.

Dass es natürlich auch unseriöse Energieversorger in den vergangenen Jahren gab, sei dabei unbestritten. Daraus wurde aber gelernt und heute sind Aufsichtsbehörden wie die Bundesnetzagentur sehr stark dahinter her, dass alles mit rechten Dingen läuft. Das bedeutet: Die allermeisten neuen Energieversorger sind absolut seriös und ihr könnt ihnen vertrauen. Nur die Kniffs und Tricks müsst ihr halt auch verstehen, wenn ihr immer das billigste haben wollt.

Neben dem Sofortbonus für Neukunden gibt es bei Anbietern wie der BEV zudem zusätzlich den einmaligen Neukundenbonus für das erste Jahr, der aber erst nach 12 Monaten ausbezahlt wird:

  • Für Strom kriegt unsere Beispielfamilie nach den ersten 12 Monaten von unserem Beispielanbieter BEV Energie aufs Konto überwiesen: 313,73 Euro. Für Gas 125,66 Euro. Das macht also eine einmalige Bonus-Gutschrift in Höhe von 439,39 Euro auf das Konto der Familie.

Da solche hohen Bonus-Auszahlungen als Geschäftsmodell nur gehen, wenn die Kunden monatlich ihren Strom oder Gas bezahlen und nicht nur die Boni einsammeln und dann die Zahlungen einstellen, sind natürlich die Abschlagszahlungen für den Energieversorger im Monat etwas höher.

Boni-Rückzahlungen gib es nur im ersten Jahr

Wichtig: Die Höhe des späteren Preises für Strom oder Gas, welcher also für Neukunden ab dem zweiten Jahr in unserem Beispiel später voraussichtlich zu bezahlen wäre, kann man selber grob errechnen, indem man die Tarife für Neukunden im ersten Jahr plus die beiden Sonderboni summiert:

  • Das wären also in unserem Beispiel der BEV circa 838 Euro für Gas, was einer monatlichen Abschlagszahlung von circa 77 Euro entspricht. Wie bereits geschildert, rechnen einige Stromversorger den Jahrestarif mit 12 Monatsraten ab, andere, wie die BEV Energie, mit 11 Monaten. Hätte die BEV in unserem Familien-Beispiel mit 12 Monaten abgerechnet, läge die Abschlagszahlung 12 x bei 70 Euro (und nicht elf x bei 77 Euro).
  • Da unsere Familie zusätzlich zum Gas noch Strom beliefert bekommt, heißt dies: Unsere Beispiel-Familie müsste im zweiten Jahr bei einem Stromverbrauch von 4000 kWh pro Jahr mit 1255 Euro Kosten für Strom rechnen. Das wäre also eine monatliche Abschlagszahlung von circa 115 Euro auf 11 Abschlagszahlungen pro Jahr gerechnet.

Fazit

Das heißt: Wenn Du nicht kündigst nach den ersten 10 Monaten (6 Wochen übliche jährliche Kündigungsfrist zum 12-Monatsende), würdest Du mit einem Gesamtpreis für Strom und Gas im Falle eines Familienverbrauchs von circa 4000 kWh für Strom und 15.000 kWh für Gas in unserem Beispiel BEV wahrscheinlich mit 2.093 Euro Energiekosten ab dem 2. Jahr rechnen müssen,, da Du dann kein Neukunde mehr bist, der den Neukundenpreisvorteil genießt.

Die monatlichen Gesamt-Abschlagszahlungen lägen also schätzungsweise bei um die 190 Euro, da bei der BEV, wie geschildert, nur 11 Monatsabschlags-Zahlungen für einen 12-Monatsverbrauch gerechnet werden.

Würde die BEV das 12er-Monatsprinzip anwenden, wäre in unserem Beispiel die monatliche Abschlagszahlung für ein ganzes Jahr 175 Euro. Die Gesamtsumme aufs Jahr wäre aber natürlich die gleiche!

Deshalb der Tipp an Dich: Wechseln lohnt sich. Mach Dir aber vorher die Mühe, Deinen Tarif zu verstehen, statt dich im Nachhinein über Deinen Strom- oder Gasanbieter zu ärgern. 

Bewertungen zur BEV, beziehungsweise BEV Energie

Bewertungen zur BEV, beziehungsweise BEV Energie (BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft) könnt ihr euch beispielsweise auf dem bekannten Bewertungsportal ekomi.de anschauen (www.ekomi.de/bewertungen-bev-energie.html). Ekomi bildet sowohl negative wie positive Bewertungen ab und gilt deshalb als recht objektiv. [7]

Einzelnachweise
(1)) Energieversorgungsunternehmen (abgekürzt EVU, kurz Energieversorger), in: Wikipedia.

(2) EEG-Umlage 2018 beträgt 6,79 ct/kWh, Mitteilung von: (staatliche) Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen vom 16. Oktober 2017.

(3) BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft im Interview zum Strompreis und der Energiewende, in: Börsennews.de vom 17. November 2017. Abgerufen am 28. Dezember 2017.

(4) Strompreisentwicklung Deutschland 1950 bis 2012, auf: was-war-wann.de.

(5) STROMPREISENTWICKLUNG PRIVATE HAUSHALTE 2000 – 2017, in: strom-report.de mit Umleitung auf 1-stromvergleich.com, von: TopTarif Internet GmbH.

(6) BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft sieht Strompreisanstieg, in: wallstreet-online.de vom 23. November 2017. Abgerufen am 31. Dezember 2017.

(7) ekomi – Bewertungen zur BEV bzw. BEV Energie.




Kommentare (1)


Joachim Peter 11/25/2018 um 7:16

Um es mal ungeschminkt zu formulieren: Da hat Sie ja die BEV schön eingewickelt. Jedes Jahr den Anbieter zu wechseln, ist weder stressig noch unfair gegenüber den Anbietern. Es ist vielmehr eine logische Folge der Tatsache, dass Neukunden mit Boni und Lockangeboten der Wechsel schmackhaft gemacht wird und im 2. Jahr mit überhöhten Preisen abgezockt wird. Solche Angebote sind die alleinige Entscheidung des Stromversorgers, niemand zwingt sie dazu. Der Wechsel ist mit wenigen Mausklicks vollzogen, an den Ablauf der Kündigungsfrist kann man sich z.B. von Check24 erinnern lassen. Denn wenn man den verpasst, verliert man eine Menge Geld. Was "dubiose" Portale wie reclabox betrifft: Beschwerden über die Reclabox findet man jede Menge im Netz. Sie stammen fast alle von Verbrauchern, deren Beschwerde von Reclabox nicht veröffentlicht wurde. Vielleicht ein Zeichen, dass erkennbar unsachliche Beschwerden abgelehnt werden? Außerdem findet man z.B. zu jeder Beschwerde über die BEV eine sofortige Antwort der BEV. Copy&Paste, der Text ist immer der gleiche: Man möge sich gedulden, die Beschwerde wird geprüft. Und wenn sie nicht gestorben sind, prüfen sie immer noch. Im Unterschied zu beispielsweise Ekomi handelt es sich bei Reclabox nicht um ein Bewertungsportal, sondern um ein Beschwerdeportal, dass vom Benutzer aktiv aufgesucht wird, wenn er eine Beschwerde hat. Logisch, dass sich dort keine postive Bewertung findet. Dagegen fodert Ekomi die Kunden ihrer Mitgliedsunternehmen, z.B. der BEV (für die Mitgliedschaft zahlt das Unternehmen !) auf, zu einem von diesem Mitgliedsunternehmen bestimmten Zeitpunkt auf, Bewertungen abzugeben. Im Falle von Energieversorgungsunternehmen ist das der Zeitpunkt des Wechsels zu diesem Unternehmen. Ein Wechsel zum Energieversorger geht so gut wie immer glatt, also wird es fast keine negativen Bewertungen geben, das böse Erwachen erfolgt ein Jahr später. Dann wird aber keine Bewertung angefordert. Was seriöser ist, überlasse ich ganz ungeschminkt dem Leser.

Antworten

Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*


Das könnte Sie interessieren

Sonntag, 24. Juni 2018

BeautyQueen in Trouble -

Pretty-Girl in Thailand wegen Fußball-Wettwerbung verhaftet

Wer in Thailand in irgendeiner Weise für Glücksspiele wirbt, wozu auch Fußballwetten im Rahmen der WM oder Pferdewetten zählen, muss mit Verhaftung und Gefängnis rechnen. Das lernte nun ein britisches Girl in einer bitteren Lektion.  Die 19-Jährige hatte es in den vergangenen Jahren auf Instagram zu bescheidenem Pretty-Room gebracht. Die […]

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Tochter jahrelang in Horrorhaus in Japan gefangengehalten und mit 10 Kameras überwacht

Es ist die Grusel-Nachricht zu Weihnachten 2017: In Japan haben Yasukasa Kakimoto (55; auf japanisch: 柿元泰孝容) und seine Frau Yukari (53) über viele Jahre die eigene älteste Tochter Arisato eingesperrt. Sie hielten die junge Frau schlimmer als man ein Haustier in einen Käfig sperrt. Nun starb sie an ihrem Martyrium. [1] […]

Donnerstag, 17. August 2017

Rocket Internet stößt Mehrheit an Kosmetik-Vermarkter Glossybox an The Hut Group (THG) ab

Das Berliner Internet-Unternehmen Rocket Internet hat die Mehrheit am Kosmetik-Portal Glossybox verkauft. Neuer Besitzer ist das britischen Onlineunternehmen The Hut Group (THG). Bislang hielt Rocket Internet an Glossybox rund 60% der Anteile. Glossybox war 2011 in Berlin gegründet worden. Das Geschäftsmodell baut darauf, dass Kundinnen Schönheitsprodukte im Abo-Modell erhalten können […]

Freitag, 14. Juli 2017

Attacke gegen Beauty-BloggerInnen

Wir kennen sie ja alle. Deutschlands BloggerInnen vom Beauty-Dienst. Wir kennen sie, wie man einen Werbeprospekt aus dem Treppenhaus kennt, der einem immer mal wieder über die Füße flattert. Ob Bibi mit ihrem BibisBeautyPalace und 4,5 Millionen YouTube-AbonnentInnen. Oder Julienco mit 3,1 Mio. AbonnentInnen. Auch ViktoriaSarina dürfte euch vielleicht mit […]

Donnerstag, 18. Mai 2017

L’Oréal Paris feiert 20 Jahre Partner der Filmfestspiele von Cannes

Seit 70 Jahren gibt sich zu Ehren der Filmfestspiele von Cannes die Hautevolee aus Film, Fernsehen und Journalismus jährlich im Frühjahr am Mittelmeer die Hand in die Klinke, beziehungsweise die Pumps auf den roten Teppich. Spät, aber nicht zu spät, erkannte auch der Beauty-Konzern L’Oréal Paris dass es Sinn machen […]

Mittwoch, 19. April 2017

Miss Venezuela 1984 Carmen Maria Montiel verklagt wegen ‚Trauma‘ United Airlines

Ein Mist kommt selten alleine. Erst vor wenigen Tagen machte eine der größten amerikanischen Airlines von sich Schlagzeilen, United Airlines, da Polizisten einen renitenten Arzt gewaltsam aus einem Flugzeug geschleift hatten. Nun kommt eine ehemalige Beauty-Queen, Miss Venezuela 1984, Carmen Maria Montiel, um die Ecke, von der die Welt aber […]